Umfassend, automatisiert, erprobt und sicher

Mainframe-basierte Systeme haben meist eine lange Entstehungsgeschichte. Sie wurden kontinuierlich ausgebaut und verbessert. Spannende Technologien kamen hinzu, die neue fachliche Möglichkeiten eröffneten oder die Effizienz der Unternehmens-IT zu steigern.

Bedingt durch den Druck, ständig neue fachliche Anforderungen zu erfüllen, blieb selten die Zeit, antiquierte Technologien zu ersetzen und man musste sie einfach parallel weiter laufen lassen.

Ein bunter Zoo von Mainframe Technologien

In unseren Analysen finden wir bei jedem Kunden eine andere Kombination von Technologien. Hier ist ein Ausschnitt dessen, was wir in den vergangenen Jahren vorfanden bzw. verarbeitet haben.

Irgendwann gehen die letzten Wissensträger in Rente, die Wartung der Altsysteme ist nur mit hohen Kosten möglich (wenn überhaupt) und eine strategische Modernisierung muss angegangen werden.

Wir haben uns auf die automatisierte Verarbeitung von Software spezialisiert und eine komplette Suite von Software Processing Produkten entwickelt. Unsere Produkte decken den gesamten Technologie-Stack der jeweiligen Anwendungslandschaft ab. So kann unser Kunde frei entscheiden, wohin die technologische Reise gehen soll. Die Produkte wurden seit 2014 in vielen Projekten erprobt und laufend erweitert.

Der Vorzug unseres Assessments

Der übliche Weg, ein großes IT-Projekt anzugehen, ist meist eine „Studie“ in Form einer Analyse oder eines „Proof of Concept„. Was ist falsch gelaufen, wenn Kosten und Dauer trotz dieser Studie massiv überschritten werden und unerwartete Risiken auftreten?

Die Antwort ist einfach: man hat die Probleme erst im Laufe des Projekts erkannt.

Wäre es nicht besser, alle Fakten zu kennen,
bevor man überhaupt mit dem Projekt beginnt?

scrollUp bietet ein vollautomatisiertes Verfahren, das innerhalb von Stunden komplette Mainframe-Systeme verarbeitet: Millionen von Zeilen in beliebigen Sprachen, Betriebssystemen, Subsystemen, Datenbanken, TP-Monitoren und Dritt-Software.

  • Jede Zeile, alle Felder, Datenzugriffe,Systemtabellen und -kataloge
  • Alle Relationen zwischen allen Objekten: Programme, Makros, Prozeduren, Jobs, Schedules
  • Fehlende oder ungenutzte Objekte
  • Projektspezifische Themen

Das Wichtigste aber ist:

Alle Transformationen
werden im Assessment vorab „trocken“ ausgeführt.

So erkennen wir alle Probleme und Stolpersteine schon vor Projektbeginn. Sie können einen belastbaren Projektplan erstellen und Kosten, Aufwand und Risiken zuverlässig einschätzen.

Vertraulichkeit

Njema wurde für Assessment und Transformation in vielen Projekten eingesetzt. Bei allen gezeigten Beispielen werden stets nur fiktive Testdaten verwendet, denn wir geben prinzipiell keine Kundendaten heraus. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir keine Kundenreferenzen publizieren: Wir müssen uns aus leicht nachvollziehbaren Gründen vertraglich verpflichten, keine Informationen zu Kundensystemen preis zugeben.

Die Lösung in Kürze

Njema, Mutabor und Rashid sind universelle Produkte, die als komplexes heterogenes System ineinander greifen.

  • Heute deckt Njema die Sprachen Cobol, Mainframe Assembler, Natstar, PL/I, z/OS JCL, diverse Scheduler (TWS/OPC, JobTrac, Control-M), Easytrieve, CA-Gen, CA-Earl, PacBase, Rexx und Natural ab.
    Weitere Sprachen sind durch den Njema Parser Generator leicht realisierbar.
  • Dazu kommen verschiedene Online-Monitore und Datenbanken mit ihren Eigenheiten und APIs: IMS, DB2, CICS und UTM.
  • In Analyse und Transformation unterstützt scrollUp die Betriebssysteme z/OS, VSE, BS2000, BS1000 und TPF, die OLTP Systeme CICS, IMS/DC und UTM/KDCS, sowie Datenbanken wie zum Beispiel Oracle, DB2 und IMS, UDS, Adabas und Sesam.
  • Ziel-Plattformen sind z/OS, VSE, Linux und Windows.Transformationsregeln werden in einer Transformation Engine gespeichert, die eine vollautomatische Ausführung ermöglicht.

Alle Schritte der Analyse, der Code-Wiederherstellung und der Transformation werden über hochkomplexe Regelwerke vollautomatisch ausgeführt. Dabei kann auch Produkt übergreifend agiert werden.

So kann das Lademodul eines verloren gegangenen Assembler Programms wieder zu lesbarem Code werden, der dann über Njema weiter verarbeitet und in die Anwendung eingebracht werden kann. Zuletzt wird mit Rashid die gesamte Anwendung zu Cobol transformiert.

Selbstverständlich sind die Regeln auch Eigenheiten von Zielsystemen (Sprachen, Komponenten, Frameworks, Architekturen, Namenskonventionen usw.) realisierbar. Makros, spezielle Codiergewohnheiten, Refactoring, nicht dokumentierte Features, alles aknn berücksichtigt werden.

Die Ergebnisse von Analyse und Transformation werden zuerst intern geprüft, bevor sie abgeliefert werden.

  • Abweichungen werden nur über die Regeln korrigiert und niemals manuell im Ergebnis.
  • Projektspezifische Parameter und Konfigurationen, aber auch neue Regeln für fachliche und technische Sonderfälle werden in die Standard-Regelsätze eingebaut.
  • Personelle Unterstützung der Projekte, Koordination, Beratung, Systeme für die Verarbeitung oder Datensicherheit ist eingeschränkt möglich. Hier kommen vorzugsweise Beratungshäuser ins Spiel, die auf die Projektarbeit spezialisiert sind.
  • Ein Satz von Refactoring Regeln bringt den erzeugten Code in eine gut strukturierte und lesbare Form.