Njema

Njema bedeutet im Swahili „gut“, „freundlich“ oder „sicher“ und so möchten wir die Basis des Projekts gestalten. Wir wollen eine gute und sichere Basis, diese basiert auf vollumfänglicher Information. Das Assessment führt eine automatisierte Analyse der kompletten Mainframe Anwendungslandschaft durch. Es analysiert alle Software- und Datenobjekte, deren Eigenschaften und Relationen und schafft so diese essentielle Basis.

Jeder CIO, jeder Entwicklungsleiter hat es schon erlebt, dass in einem Projekt bereits nach wenigen Wochen die ersten unerwarteten Probleme auftauchen: Keiner hat gewusst, dass in Anwendung A auch einige Programme aus Anwendung B gerufen werden, dass eine Anwendung über Umwege IMS nutzt, obwohl man doch sicher war, dass alles nur auf DB2 läuft, dass da eine komplexe Assembler Datumsroutine angesprochen wird, die undokumentiert, aber von essenzieller Bedeutung ist und so weiter.
Am Ende wird die „kleine Änderung“ oder das Projekt doppelt so teuer und dauert drei Mal länger als geplant.

Dies liegt in den meisten Fällen daran, dass es einfach keine vernünftige Möglichkeit gab, sämtliche Beziehungen zwischen allen Objekten der Anwendungslandschaft zu sehen, egal, ob Programme, Dateien, DB-Tabellen, Felder oder Jobs.

Hätte man diese Informationen gehabt, wäre es nicht passiert.

Eine Mainframe Anwendungslandschaft besteht aus Tausenden von Software-Objekten: Programme, COPY-Books, Jobs, Scheduling Dateien, Kataloge, Online Transaktionen, Dateibeschreibungen usw.
Diese Komplexität lässt sich manuell oder halbautomatisch tatsächlich nicht bewältigen.

Njema enthält Parser für eine Vielzahl von Sprachen – es kann Cobol und PL/I genauso lesen wie Natural, Job Control (verschiedene Dialekte), Assembler, Scheduler Dateien, SDF, Easytrieve, REXX, CA-Earl, DB-Schemata, CICS-Tabellen und vieles andere. So ist das Produkt in der Lage, eine Analyse-über-alles durchzuführen und die Njema-Datenbank aufzubauen, in der die Metadaten aller Objekte, d.h. ihre Eigenschaften und Beziehungen, enthalten sind.

Inzwischen wurden mehr als 400 Millionen Zeiten mit Njema analysiert und ein großer Teil davon in andere Sprachen und Zielarchitekturen transformiert.

Das Njema Assessment hat sich in einer Reihe von verschiedenen Einsatzgebieten bewährt. Es wird dementsprechend auch in unterschiedlichen vertraglichen Szenarien angeboten. Ebenso ermöglicht dies eine klare Preisgestaltung.

Anmerkungen zur verwendeten Nomenklatur

  • Ein POOL ist eine logische Gruppierung von Entitäten, z.B. alle PL/I-Programme, oder alle Prozeduren der Anwendung XY.
  • Ein ALIEN ist eine Entität, von der kein Quellcode verfügbar ist und deren Zweck wir nicht kennen
  • Ein Known Alien ist eine Entität, deren Funktion wir kennen, die aber nicht im Quellcode vorliegen muss, z.B. ein Utility.
  • Ein PLUG ist ein Konstrukt, das eine Verbindung sucht, ein SOCKET ist der gesuchte Verbindungspunkt.
  • Ein INCIDENT ist ein Code-Konstrukt oder Sachverhalt, der im Verlauf des Projekts besonders bedacht werden muss, z.B. eine Umgehungslösung erfordert oder beim Testen besondere Aufmerksamkeit erfordert.