Vertragliche Szenarien

Das Njema Assessment kommt in folgenden Varianten zum Einsatz:

Basis

Eine einmalige Dienstleistung. Sie schafft in sehr kurzer Zeit einen Gesamtüberblick über alle Entitäten in Form eines Berichts (PDF und CSV-Dateien). Verifiziert die Konsistenz der gesamten Anwendungslandschaft. Weist auf bestimmte Incidents hin, die bei im späteren Projekt besonders beachtet werden müssen.

Erweitert

Die Ergebnisse aus Szenario „Basis“ werden in eine graphische Datenbank (Neo4J) eingespielt inkl. Verknüpfungen und Eigenschaften aller Entitäten der Anwendungslandschaft. Ergebnis: Graphiken, Reports und exportierte Daten. Diese Variante sollte vor größeren Projekten unbedingt durchgeführt werden.

Permanent

Die Funktionalität des Njema Assessment zusammen mit dem aktuellen Softwarestand des Kunden wird auf einem dedizierten Server zur Verfügung gestellt. Der Kunde kann lesend auf das Entitäts-Repository zugreifen und Abfragen an die graphische Datenbank durchführen. Diese Variante wird gerne projektbegleitend und zur generellen Qualitätssicherung eingesetzt.

Njema liest den vollständigen Bestand an Quellcode in das Repository ein und führt den Analyselauf durch. Ein solcher Lauf dauert beispielsweise bei 50 Millionen Zeilen etwa 4 Stunden. In der Regel zeigt der erste Lauf, dass Entitäten fehlen oder sonstiger Klärungsbedarf besteht. Der fehlende Code wird nachgeliefert und eingespielt. Falls eine Entität jedoch nicht zu beschaffen ist, wird ihre Eigenschaft auf den Status ALIEN oder KNOWN ALIEN gesetzt und die Verarbeitung wiederholt. Je nach Situation kann dieses Prozedere einige Wochen dauern. Als Ergebnis erhält der Kunde einen umfassenden Report als PDF. Zusätzlich werden die Ergebnisse als CSV-Datei zur Verfügung gestellt. Der Bericht enthält weiterhin die folgenden Informationen:

  • Welche Entitäten werden benutzt (COPY, INCLUDE, C Headers, Prozeduren usw.)
  • Welche Entitäten fehlen, welche sind überflüssig („tot“)
  • Spezielle Auswertungen zu Problem- oder Fehlerklassen als Vorbereitung für eine Code-Transformation.

Das Szenario Erweitert enthält die Leistungen aus Szenario „Basis“.Zusätzlich wird aus der Njema Datenbank ein Export generiert, der in Neo4J eingelesen wird. Neo4J ist ein System zur Visualisierung von sog. Graphen, d.h. von Objekten und deren Beziehungen. Die Ergebnisse enthalten eine detaillierte quantitative und qualitative Analyse des Codes:

  • Viele Objekteigenschaften wie Typus, Sprache, Zugehörigkeit zu Pools
  • Art der Verknüpfung mit anderen Objekten, z.B. über CALL, ENTRY, EXEC, COPY, READ, WRITE usw.
  • Verknüpfungshierarchien, ermittelt über Abfragen an Neo4J
  • Ausweisen der Zugriffe und Zugriffsarten auf Dateien und Datenbanken
  • Qualitative Kennzeichen des Codes: Anzahl Sprungbefehle, Redefinitionen, RENAMES (Cobol), COPY Book Nesting, ODO (Cobol), Micro Focus Conditional Code, CALL Signaturen u.a.

Das übergebene System enthält eine große Zahl von vordefinierten Queries, erlaubt aber auch die Formulierung eigener Abfragen.